Sie war das Instrument der Götter, Könige und Helden: Der Sage nach erfunden durch Hermes, gespielt von Apollo, Orpheus, König David, Nero ... Mit ihr wurden Heldengesänge, Epen, Huldigungen und Danksagungen an die Götter begleitet als Lyrik, Harmonie und Bewegung noch untrennbar in der Musiké des antiken Griechenlandes vereint waren. Noch heute ist die Lyra als Symbol der Harmonie schlechthin allgegenwärtig. Sie ziehrt Notenständer, die Wände unserer Konzerthäuser, zahlreiche Musikinstrumente, Troubadix versucht sich auf ihr ... aber die Frage, wie sie gespielt wurde, ist bis heute Anlass hitziger Debatten.

 

Wir haben die Lyra als geniales Einstiegsinstrument für die harmonische Liedbegleitung entdeckt. Ihre acht Saiten werden auf die Stammtöne gestimmt (c,d,e,f,g,a,h,c´) und die Töne, die nicht klingen sollen, werden abgedämpft. Wenn nun über alle Saiten geschlagen wird erklingt ein Akkord aus den freigelassenen Saiten.


 

 

KastenlyraDie Lyra gibt es auch als MIBStrument: ein Instrument, dass von Schülern in Projektwochen oder AGs selbst gebaut werden kann. Mindestalter: 8 Jahre, Bauzeit ca. 50 Std.