Dieses Instrument ist das Resultat einer über dreißig Jahre dauernden Bemühung: Die Entwicklung einer Handtrommel, die gleichermaßen einen vorsichtigen Fingertip und kräftigen Slap deutlich vernehmbar wiedergibt, ohne die eine oder andere Technik zu bevorzugen. Herausgekommen ist auf den ersten Blick eine sehr „normal“ und eher unscheinbar wirkende Handtrommel aus Holz in der so genannten „Küferbauweise“.
Sie vereint in sich Eigenschaften der afrikanischen Djembe und der südamerikanischen Conga gleichermaßen wie einige Möglichkeiten verschiedener asiatischer Trommeln. Durch entsprechende Abschwächung der Spannung entsteht ein Sound, wie er einigen indianischen Schamanentrommeln eigen ist. Die Spandauer Handtrommel trägt in sich eine große Vielfalt von Ausdrucksmöglichkeiten. Leises Tröpfeln, stetes Prasseln, hartes Peitschen lässt sich ebenso darstellen, wie sanftes, rhythmisches Wiegen, diffiziles Begleiten und harter Beat.